Arte Book & away

Ein letztes Mal winke ich mit dem Werbefähnchen für dieses exorbitant tolle Projekt aus dem Hause Florianfilm:

https://www.arte.tv/de/videos/RC-014271/book-away/

https://www.arte.tv/de/videos/066950-007-A/book-away-mark-twain/

Weitere Spieltermine

Für Klaus Fehling und mein Stück „wertvoll“ in Dortmund gibt es weitere Spieltermine, und zwar diese hier:

DI, 24. APRIL 2018
DO, 26. APRIL 2018
FR, 27. APRIL 2018
DI, 08. MAI 2018
MI, 09. MAI 2018
SA, 19. MAI 2018
SO, 17. JUNI 2018
MO, 18. JUNI 2018
DI, 19. JUNI 2018
SO, 24. JUNI 2018
MO, 25. JUNI 2018
DI, 26. JUNI 2018

Vom Baumeln und Bommeln.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal eine Steigerung der Fiesformulierung „die Seele baumeln lassen“ finden würde. Dank WDR4 fand ich – im Hit „Lena“ von Pur singt Herr Engler tatsächlich mehrmals im so called Refräng vom „Seelen aneinander reiben“. Ich glaub ich muss brechen!

Genaue Textstelle: „Lena, wie ein klarer warmer Wind, wenn die Tage stürmisch sind, laß ich mich zu dir treiben, Seelen aneinander reiben.“

Bäh.

Die „Seele baumeln zu lassen“, also mit diesem nicht fasslichen, angeblich 21 Gramm schweren, ätherischen Dingsbums, das uns ausmacht, dieser mehrschichtigen Unbegreiflichkeit, über die es so viel zu philosophieren und zu forschen und aufzuschreiben  gab und gibt, dass man bis zu seinem Tode nicht damit fertig würde wenn man genau JETZT mit dem lesen anfinge.  Mit dieser Seele also möchte man etwas anstellen, das eigentlich ausschließlich peinsame Assoziationen hervorruft, weil:

Was baumelt denn schon? Hämorriden können baumeln, Dreckkrusten am Bauch von langhaarigen Haustieren baumeln.  Alte Geschlechtsteile beider Geschlechter, genauer: sehr reife Busen und Skroten beherrschen die Kunst des Baumelns;  es baumelt auch alles, was sich in luftige Höhe manövriert hat und nun von  dort aus eigener Kraft dummerweise nicht mehr weg kommt, vielleicht baumeln noch Dosen am just-married-Vehikel, um etwas halbwegs Positives in diese Aufzählung zu schmuggeln.  Weiterlesen

Nina spricht Doku

Heute Abend um viertel nach acht kommt die von mir eingeplapperte Doku über Nordkorea, mit dem unfasslichen Titel „Brudermord am Airport“. ‍♀️ Tchja. Davon nicht irritieren lassen!
Weitere Vorschläge für sich reimende Dokunamen mit Verwandten und Gewalt n’ Crime darin, frisch eingeglitten aus meinem Morgenhirn:
-Ommatotschütteln in Eimsbüttel
-Cousinenwürgen in Siebenbürgen
-Schwippschwagererschlagen im Mietwagen
-Schwägerinschlächeterei in einer schwer schlechten Bäckerei
– Mamaslicen bei Mike Tyson
– Vaterindiefressehau auf der Bundesgartenschau
– Schwesterntod in Willmeroth
– Opaschlachten in Amsterdams Grachten

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/brudermord-am-airport-die-spur-fuehrt-nach-nordkorea-100.html

Battlefront II ist draußen!

Ich durfte Maz Kanata eine deutsche Stimme verpassen. Und wie Ihr sehen könnt wurde hier eindeutig nach Typ gecastet. 😉

Antwortbrief einer Körperkläusin

Neulich erhielt ich folgende Nachricht bei facebook:

„Hi Nina!

Ich bin auf dein Profil gestoßen und fand dich echt sympathisch. Daher würde ich dich gerne zu unserer ImpressYourBody-Challenge einladen!Bei uns geht es darum, sich generell wohler zu fühlen, gesund und langfristig für den Traumbody zu sorgen und unbeschwert durch den Winter zu kommen. Es geht übrigens nicht um eine Diät, sondern um einfache Wege, eine gesunde Ernährung in den stressigen Alltag zu integrieren und so auch Haut, Haare, Nägel und das Immunsystem zu verbessern .Viele aus unserem Team haben es durch Facebook kennengelernt und sind super happy, vielleicht hast du ja auch Lust?

Ich freue mich auf deine Antwort!

(insert random Jungmännernamen)“

 

Hi  (insert random Jungmännernamen)

Vielen Dank für Deine Post und das Kompliment, ich sei  „echt sympathisch“. Etwas schöner noch wäre gewesen, wenn Du mich für „total authentisch‘ befunden hättest, hashtag BeYourself, aber gut. Echt sympathisch, echt jetzt, ist ja auch nicht nichts.

Die ImpressYourBodyChallenge also.  Sollte sie nicht eher, und das sage ich natürlich ohne jedwedes weiterführendes Wissen über Euer Vorhaben, ImpressWITHYourBody heißen? Geht es nicht darum?

Langfristig für den Traumbody sorgen, unbeschwert durch den Winter kommen, HautHaareNägeldingsbums, wo soll ich nur anfangen?

Beginnen wir bei dem Wörtchen „Challenge“. Es gab einst, in Grimms Märchen und Klassikern der deutschen Literatur, mal ein Wort in unserer Muttersprache für Challenge.  Es lautete Herausforderung.  Nun möchte ich nicht mit einer schnöden Anglizismenkritik um die Ecke biegen und Dich direkt vergraulen. Ich bin ja schließlich nicht hundert sondern 33 und hip und wahnsinnig tolerant. Sprache ist Wandel und es gibt viele tolle Wörter, die wir so im Deutschen nicht haben, die atmosphärisch etwas leicht anderes ausdrücken als das deutsche Pendant.  ‚Challenge‘ gehört nicht dazu. Außer vielleicht dadurch, dass eine Challenge landläufig deutlich weniger mit Herausforderung zu tun hat als eine Herausforderung. Ist es eine Herausforderung, kleine gepresste Spurenelemente täglich einzunehmen, damit die Nägel fester werden? Wirklich?  Oder, um ein paar Challenges mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zu nennen, sein Mobiltelefon aus dem 17. Stock zu halten? Sich Eiswasser über die Rübe zu schütten? Seinen Daumen grotesk auszukugeln?  Es gab unzählige  social media Challenges, und alle hatten sie eine Halbwertzeit von ungefähr einem Fruchtfliegenleben, deshalb habe ich, – knappes Doppelfruchtfliegenhirn-, sie alle schon wieder vergessen.  Nun also Körperchallenge.  Weiterlesen

20 Jahre Kölner Tatort

Am morgigen Feiertag spreche ich diese Sondersednung im WDR. Viel Spaß hat das gemacht!

http://www.ardmediathek.de/tv/WDR-DOK/Die-Kommissare-vom-Rhein-20-Jahre-K%C3%B6ln/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12877260&documentId=46465944

Taubenkackenrache erwünscht.

Ich fahre im T-Shirt mit dem Fahrrad um eine Kurve auf eine Rheinbrücke zu; sehe von weitem einen aschfahlen, großen, mit dem Handy telefonierenden Jogginganzugmann, ungefähr verlebte vierzig. Als ich in sein Blickfeld radle verlangsamt er seinen Schritt, dreht sich frontal zu mir, bleibt stehen, und sagt, für mich deutlich hörbar, da er fast schreit, in sein Telefon: „Warte ma‘ kurz, ich muss kurz Titten kucken.“ Weiterlesen

Erkenntnisse, Fragen & Feststellungen an einem Freitagabend.

Kindsvater und ich haben nun final beschlossen, wer wer wär, wenn wir Neunziger-Chartstürmer wären. Ich Dr. Alban, er Haddaway. Schön, in dieser Sache endlich Klärung erfahren zu haben.

Nicht schön, gar nicht schön, das absolute Gegenteil von schön: bemerken, mit wie wenig Überraschung man mittlerweile die Kombination Kleintransporter-Menschenmenge zur Kenntnis nimmt. Auch facebook hat sich dran gewöhnt; die Profilbildwechselwelle der Anteilnahme bleibt aus. Und damit auch das jedes Mal aufs Neue aufbrausende Wortgetöse, dass das a. eh Quatsch sei, b. keiner es mächte wenn es um Afrika ginge, c. damit niemandem geholfen ist, man d. aber ein kleines Zeichen setzen möchte und sei das nur in der Beflaggung des Profilbilds und e. dergleichen mehr.  Weiterlesen