Donnerstag Nachmittag.

Im März. Die Sonne blökt zum ersten Mal mit diesem dem Frühling verschriebenen animateusigen Cheerleadercharakter vom Himmel herab. Bei der irdischen Parkplatzsuche sehe ich, dass vor unserer Haustür die alljährliche Frühjahrskirmes aufgebaut wird. Im laut gestellten Radio beginnt „Alors on danse“.

Da fühle ich ihn, laut und deutlich, meinen inneren Asi. Wie er aus dem Winterschlaf erwacht, seine gut geölten Klöten nach außen stülpt, sich den Staub von den Klamotten schüttelt, eine Zigarette der Marke West mit Daumen und Mittelfinger in den Rinnstein schnippt, grinst, und in neongelben Graffittibuchstaben auf hellblauem Grund denkt: „Geiel. Samstach Autoscooter.“

Farewell, Leonard

Irgendwo in meinem Elternhaus traf ich mit 14 auf eine Kassette, die ich bis zu ihrem leierigen Versterben Kette hörte. Leonard Cohen. Meine Mutter, erfreut

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Asien at all

Sie langweilen. Sie haben sich nicht verändert. In mehr als zehn Jahren nicht. Wovon sprechen wir? Von Backpackern, Rucksacktouristen in Asien, zu denen auch ich

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