Donnerstag Nachmittag.

Im März. Die Sonne blökt zum ersten Mal mit diesem dem Frühling verschriebenen animateusigen Cheerleadercharakter vom Himmel herab. Bei der irdischen Parkplatzsuche sehe ich, dass vor unserer Haustür die alljährliche Frühjahrskirmes aufgebaut wird. Im laut gestellten Radio beginnt „Alors on danse“.

Da fühle ich ihn, laut und deutlich, meinen inneren Asi. Wie er aus dem Winterschlaf erwacht, seine gut geölten Klöten nach außen stülpt, sich den Staub von den Klamotten schüttelt, eine Zigarette der Marke West mit Daumen und Mittelfinger in den Rinnstein schnippt, grinst, und in neongelben Graffittibuchstaben auf hellblauem Grund denkt: „Geiel. Samstach Autoscooter.“

Stolpersteine

Stolpersteine. Ich mag die. Goldene Pflastersteine im grauen Betonalltag. Allein deshalb mag ich sie: weil man während eines hastigen Ganges tatsächlich kurz abgelenkt wird, sich

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Bräunliche Buddhisten

Eines sonnigen Donnerstags im April werde ich auf einer Gastronomieterasse aus Versehen Zeugin eines der ernüchternsten Unter- Männern-Gespräche, die ich je mit anhören musste. Gerne

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